Vorstellungsgespräche üben & erfolgreich führen Teil 2

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Für viele Bewerber ist das Vorstellungsgespräch eine echte Hürde. Was steckt hinter der Frage, was sind die Fallstricke und was sind gute Antworten? Heute:

Was würden Sie im Nachhinein in Ihrem Leben anders machen, wenn Sie die Chance dazu hätten?

Was will der Interviewer hier herausbekommen?

Zum einen, wie selbstreflektiert Sie sind und ob Sie mit sich im Reinen sind. Zum Anderen, ob Sie ehrlich und authentisch antworten. Und drittens will der Interviewer im Bewerbungsgespräch Sie natürlich als Persönlichkeit mit Ihren Motiven, Interessen sowie Ihren Stärken und Schwächen kennenlernen. Ihre Antwort ist auch ein Gradmesser für die Glaubwürdigkeit Ihrer Antworten im restlichen Bewerbungsgespräch. Hier ist daher Raum, um Dinge offen anzusprechen, die auch für den Leser ersichtlich nicht gut gelaufen sind. Z.B. ein abgebrochenes Studium oder ein Wechsel innerhalb der Probezeit. Allerdings ist es hilfreich, auch die positiven Seiten dieser für Sie „falschen“ Schritte in Ihrem Lebenslauf herauszustellen. Auch ein abgebrochenes Studium oder eine falsche berufliche Richtung hat Ihnen sicherlich neue Erfahrungen und Einsichten gebracht. Legitim ist es natürlich auch zu sagen, dass Sie nichts anders machen würden. Dann sollten Sie aber erläutern, warum die einzelnen Schritte genau richtig waren.

Aber die Ehrlichkeit hat natürlich eine Grenze: Sie sollten nicht sagen, dass Sie die berufliche Richtung, für die Sie sich gerade bewerben so nicht mehr beschreiten würden. Dann können Sie sich gleich aus dem Bewerbungsgespräch verabschieden. Aber falls das so wäre, sollten Sie sowieso darüber nachdenken, eine passendere berufliche Richtung zu finden.

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